Kategorie: Bonn

Regionale Themen

Hallo Bonn!

Wir sind wieder da! Wir melden uns zum Frühling aus der ausgedehnten Winterpause zurück und laden Euch wieder zu einem neuen Stammtisch ein!

Am 11.04.2018 ab 20 Uhr im Session möchten wir wieder mit euch über Widersprüche im Alltag, Zweifel & Verzweiflungen, Vorstellungen & Visionen und natürlich die Möglichkeiten der Transformation der Gesellschaft sprechen.

Wir, die Gruppe ZⒶ‏NK, wollen wie gehabt, vor allem Gastgeberin sein. Als kleine Anregung werden wir unsere dann frisch gedruckte “Klolektüre” mitbringen. Wenn ihr Lust habt, können wir über unsere Gedanken, die wir darin festgehalten haben, sprechen. Es gibt jedoch keine Tagesordnung, kein Referat, keinen Beginn oder Zuspätkommen und kein Ziel. Wir sind da, ihr könnt reden – mit uns, in Zweiergesprächen, zu allen – oder einfach zuhören.

Ihr seid herzlich eingeladen.

Anarchistischer Stammtisch

11. Apr. 2018
20:00
9. Mai. 2018
20:00
13. Jun. 2018
20:00
11. Jul. 2018
20:00
8. Aug. 2018
20:00
12. Sep. 2018
20:00
    Jeden 2. Mitwoch im Session, Gerhard-von-Are-Straße 4 (ggü. Puppenkönig)


Anarchist*innen,

… wir müssen reden!

Ein Übergang
Viele Ideen, viele Projekte, gemachte Erfahrungen, Erprobtes und Verworfenes, Hoffnungen und Ängste. So schwierig es oft ist, eine Aktion durchzuführen, so schade ist es hinterher, wenn die gemachten Erfahrungen dann selten genug nur innerhalb der Gruppe, oft genug gar nicht besprochen, weitergegeben und gewertet werden. Mehr noch, die Frage nach der Relevanz, nach der aktiven Gestaltung einer ‚anderen’ Gesellschaft, nach der Möglichkeit der Transformation bleibt oft gänzlich aus dem Blickfeld.

Wir müssen reden über unsere Erfahrungen, die Erfolge und Misserfolge, die kleinen Beobachtungen und die vermuteten großen Zusammenhänge. Nicht aus allem kann ein Artikel oder eine Veranstaltung werden, darum brauchen wir einen Raum, in dem wir uns austauschen können, in dem wir diese Erfahrungen teilen und gemeinsam weiterentwickeln können.

Wir müssen reden über unsere Zweifel und Verzweiflungen. Darüber, dass manche Artikel so schwer zu lesen sind, darüber, dass manche Argumente so schwer vermittelbar sind und darüber, dass uns die Zumutungen oft den letzten Nerv kosten. Wir brauchen keine Filterblase, aber manchmal möchten wir dem Shitstorm des „Funktioniert eh nicht, uns geht’s doch gut!“ entfliehen.

Wir müssen reden über unsere Vorstellungen und Visionen, über die Auflösung von Widersprüchen, tatsächlichen und vermeintlichen: Anarchie und Geld, Anarchie und Religion, Anarchie und Eigentum. Das klappt nur im kleinen Kreis, das klappt nur, wenn alle wollen, das klappt nicht auf Dauer. Je besser es uns gelingt, solche Fragen zu beantworten, desto klarer wird unsere Vorstellung, was Anarchie ist (und was nicht), und desto klarer wird unser Blick dafür, wie wir dahin kommen.

Wir müssen reden über die Widersprüche in unserem Alltag. Über Umgangsformen und Kaufentscheidungen (Protest, Solidarität, Reformismus, Hilflosigkeit), über Machismus und Dogmatismus, über Ingroups und Awareness, über Öffentlichkeitsarbeit und Vandalismus.

Wir müssen reden, über die Möglichkeit der Transformation, über die kleine Anarchie, die gelebte kleine Freiheit und ihre Widersprüche. Darüber wie wir den Anarchismus bekannter machen und Vorurteile und Fehlschlüsse ausräumen können. Darüber, ein positives und erreichbares Bild der Utopie in die Köpfe und Herzen unserer Mitmenschen bringen.

Ein CaféWir, die Gruppe ZaNK, wollen vor allem Gastgeberin sein. Die aufgeworfenen Fragen sollen einen möglichst großen Raum aufzeigen. Es gibt keine TO, kein Referat und keinen Beginn/Zuspätkommen und kein Ziel.

Wir sind da, ihr könnt reden – mit uns, in Zweiergesprächen, zu allen – oder einfach zuhören. Wenn sich Diskussionen ergeben, moderieren wir, wenn nicht, reden wir trotzdem.

Ihr seid herzlich eingeladen.